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Veröffentlicht am 29.07.2025

Das Segel-ABC: Segelbegriffe von A-Z, die jeder Segler kennen sollte

Written by Denise Unterberger
Das Segel-ABC: Segelbegriffe von A-Z, die jeder Segler kennen sollte

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Wer das erste Mal an Bord eines Segelboots steht, merkt schnell: Segeln hat sein eigenes Vokabular. Begriffe wie Luv, Fock oder Halse wirken anfangs fremd – doch sie sind essenziell für sicheres und effektives Segeln.

Ob Sie sich auf den ersten Törn vorbereiten oder Ihre Kenntnisse auffrischen möchten – in diesem Segel-ABC für Anfänger finden Sie die wichtigsten Segelbegriffe von A bis Z.

Begriffe von A bis Z

A – Am Wind

Kurs nahe an der Windrichtung (ca. 45°). Teil der grundlegenden Segelkurse – wichtig für Geschwindigkeit und Effizienz.

B – Backbord

Die linke Seite des Bootes in Fahrtrichtung. Merktipp für Segelneulinge: Backbord = Rot = Links.

C – Cockpit

Zentrale Steuer- und Aufenthaltsfläche – das Herzstück jedes Segelboots.

D – Dinghy

Ein kleines Beiboot – typisches Zubehör jeder Segelyacht, gerade beim Ankern in Buchten praktisch.

E – Echolot

Tiefenmesser – essenziell beim Ankern oder in flachen Gewässern.

F – Fock

Das vordere Segel.

G – Großsegel

Das Hauptsegel, das gemeinsam mit der Fock für den Vortrieb sorgt.

H – Halse

Kurswechsel mit dem Heck durch den Wind – in der Segelpraxis anspruchsvoller als die Wende.

I – In Lee

Die windabgewandte Seite eines Bootes. Wichtiges Konzept in der Segeltheorie.

J – Jolle

Kleines, offenes Segelboot – ideal für den Einstieg ins Segeln an einem Binnensee.

K – Klar zur Wende?

Ein klassischer Ruf vor der Kursänderung – Kommunikation ist zentral in der Segelsprache.

L – Luv

Die dem Wind zugewandte Seite. Segelregel: Wer in Luv ist, muss oft ausweichen.

M – Mast

Vertikale Konstruktion, an der die Segel befestigt sind.

N – Navigation

Planung von Kurs und Position – wichtig auf jedem Segeltörn.

O – Offshore

Wörtlich bedeutet es „vom Land weg“. Wir verwenden den Begriff als Name für unsere Herbstregatta: die Offshore Challenge.

Infos zur Offshore Challenge

P – Pantry

So bezeichnet man die Küche im Boot.

Q – Quebec

Im internationalen Buchstabieralphabet steht „Quebec“ in Zusammenhang mit der gelben Flagge für: „An Bord alles gesund“.

Das internationale Buchstabieralphabet – auch bekannt als ICAO- oder NATO-Alphabet – kommt im Seefunk zum Einsatz, um Buchstaben eindeutig zu übermitteln. Es sorgt für klare Verständigung, besonders bei Namen, Positionsangaben oder anderen wichtigen Informationen.

R – Reffen

Verkleinern der Segelfläche bei starkem Wind – ein Muss im Segelalltag.

S – Steuerbord

Die rechte Seite des Bootes in Fahrtrichtung. Merktipp für Segelneulinge: Steuerbord = Grün = Rechts.

S – Schot

Leine zur Bedienung der Segel.

T – Trimm

Feinabstimmung des Segelsets für Geschwindigkeit und Balance.

U – Untiefe

Flachstellen im Wasser – hier ist navigieren mit Karten oder GPS entscheidend.

V – Vorstag

Tragseil für den Mast nach vorne – daran wird die Fock befestigt.

W – Wende

Kurswechsel mit dem Bug durch den Wind – grundlegendes Manöver.

X – X-beliebige Leinen?

Nein – jede Leine hat eine Funktion. Segelbegriffe verstehen heißt sicher segeln.

Y – Yachthafen

Start- und Zielpunkt jeder Reise – hier beginnt das Abenteuer auf dem Wasser.

Z – Zyklone

Zyklone sind eine andere Bezeichnung für Tiefdruckgebiete – wie bei der zyklonalen Bora. Wer segelt, kommt an der intensiven Auseinandersetzung mit dem Wetter nicht vorbei.

Warum Segelbegriffe lernen?

Das Verständnis der Segelsprache hilft nicht nur bei der Kommunikation an Bord, sondern steigert auch die Sicherheit beim Segeln. Wer die wichtigsten Begriffe kennt, kann schneller reagieren, effektiver steuern und ist ein echter Teil der Crew.

Fazit: Mit dem Segellexikon sicher auf Kurs

Ob Hobbysegler oder angehender Skipper – dieses Segel-ABC hilft Ihnen, die wichtigsten Segelbegriffe für Anfänger zu verinnerlichen. Mit einem soliden Wortschatz fällt der Einstieg leichter und auch erfahrene Segler profitieren davon, wenn alle Crewmitglieder an Bord die gleiche Sprache sprechen.

Bereit für Ihren Törn? Dann heißt es: Segel setzen – und los geht’s!

Denise Unterberger
Denise Unterberger
Autorin des Artikels
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